Gemeinsam gründen mit Kind
Eine gute Idee? Unser Fazit nach drei Jahren: Ja. Dabei hat es uns geholfen, flexibel zu bleiben und uns sowohl privat als auch beruflich als Team zu verstehen. Lest weiter für einige allgemeine Tipps (unabhängig davon, ob ihr ein Cafe oder ganz anderes Geschäft eröffnen möchtet):
Redet miteinander.
Wir mussten immer wieder miteinander klären: Was wünscht sich der eine? Was schafft die andere? Was geht gerade – und was nicht? Die Offenheit darüber, wo die eigenen Grenzen liegen, hilft einander zu verstehen. Und hat uns auch einmal fast dazu gebracht, aufzugeben. Und wäre es soweit gekommen, dann wäre auch das die richtige Entscheidung gewesen.
Teilt Aufgaben & Zeit so ein, wie es euch passt - und nicht wie es erwartet wird.
“Ihr habt donnerstags & freitags geschlossen?” Ja, die Bezugsperson unserer Tochter im Kindergarten arbeitete nur montags bis mittwochs.
“Du kannst als Teamleiter nur mehr bis 14:30 Uhr im Büro bleiben?” Matthias arbeitete zu Beginn noch in Vollzeit in einem Angestelltenverhältnis. Mit seinem Wunsch seine Arbeitszeiten an sein Kind und die Arbeitszeiten der Mutter dieses Kindes anzupassen, stieß er zunächst auf Unverständnis.
“Eure Tochter geht mit einem Jahr schon im Kindergarten?” Ja. Und es geht ihr gut.
Plant Pausen ein, auch wenn es schwerfällt.
Das klingt leichter, als es ist. Und wir hatten rückblickend zu wenige Pausen. Aber ohne (zumindest eine Aussicht auf) Auszeit, wäre unser Fiederchen heute nicht mehr geöffnet.
Wünscht ihr euch, dass wir konkrete Erfahrungen zu unserer Cafe-Gründung teilen?
Schreibt uns gerne, was euch interessiert und wir geben unser Bestes, es euch in kommenden Beiträgen zu beantworten.